Willkommen

Amarok, so nennen die Inuit in ihren Mythen den Wolf. Auch in Erzählungen anderer Völker spielt der Wolf eine Rolle, weil er für diese insbesondere ein Symbol der ungezähmten Urkraft und zugleich Ehrlichkeit der Natur ist.
In den zurückliegenden Jahrhunderten wurde der Amarok aber auch ein Symbol für den zunehmenden Konflikt zwischen dem Mensch und seiner Umwelt.
Die uns in Märchen und Legenden "anschaulich" geschilderte Geschichte der Verfolgung des Wolfs ist beispielhaft für die Schicksale zahlloser anderer bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
Über 100 Jahre nach dem es bei uns in Deutschland keine Wolfsrudel mehr gegeben hat, findet gegenwärtig eine "freiwillige" Rückkehr der Wölfe statt. Diese Rückkehr ist jedoch nicht konfliktfrei. Wolfsmanagement ist in aller erster Konfliktmanagement. Wissenschaft und Forschung sowie Informations- und Öffentlichkeitsarbeit können einen wichtigen Beiträg für einen sachlichen und fachlich korrekten Umgang mit dem Thema "Wolf" leisten.
Auf AmarokTV werden vielfältige Informationen rund um das Thema "Natur und Landschaft erleben“ präsentiert. Ein thematischer Schwerpunkt liegt bei Berichten aus Wissenschaft, Forschung und Medien zum Thema "Wolf" in Skandinavien, insbesondere Schweden.
AmarokTV will informieren, sensibilisieren, anregen sich zu engagieren oder auch einfach nur zum Anschauen einladen.

Wer steht hinter AmarokTV?

Aktionen

Liebe Besucher,                                 

News

Schweden: Menschen sterben bei Elchunfällen, aber der Wolf ist das Problemtier

"Människor dödas i älgolykor, men vargen är problemdjuret"

Brandenburg: Jagdbericht 2012/2013 stellt starken Anstieg der Wildbestände fest

In den letzten Tagen wurden in verschiedenen Medien Artikel veröffentlicht, in denen Positionen von Jägern über den Einfluss des Wolfs auf das Schalenwild nachzulesen waren. Sehr passend dazu, erschien heute in der Märkischen Oderzeitung (MOZ) ein Beitrag mit aktuellen Zahlen der Jagdstatistik 2012/2013 für das Land Brandenburg.

Die Fakten:

Schweden: Jäger waren treffsicher auf der Bärenjagd

"Gibst du einen schlechten Schuss ab, dann kann es gefährlich werden"

Es scheint, dass die Bärenjäger in Schweden treffsicherer geworden sind. Vor ein paar Jahren gab es an den Jägern scharfe Kritik wegen miserabler Schüsse im Rahmen der Bärenjagd, verbunden mit dem Risiko ein Tier krank zu schießen. Aber in der diesjährigen Jagdsaison, die vor dem Abschluss steht, scheint es eine Trendwende zu geben.

Schweden: Einfache Gesetzesänderung verwandelt die Elchjagd zur Wolfsjagd

In nur wenigen Monaten sind 11 Wölfe in verschiedenen Regionen Mittelschwedens geschossen worden. Darunter waren auch einige Leitwölfe, so dass jetzt vor dem kommenden Winter in mindestens 5 Würfen ein Elternteil fehlt. Dies resultiert u.a. aus einer scheinbar simplen Veränderung im § 28 der Jagdverordnung.

Tourenbericht: Bober - Eine Kanutour auf dem Biberfluss nach Norden

Anfang Oktober war ich mit Freunden auf dem Bober, dem Biberfluss, in Polen mit Kanus unterwegs. Einen Bericht über unsere Erlebnisse gibt es unter diesem Link.

Viel Spaß beim Lesen und Gucken!

Schweden: Wolf und Elch

Ähnlich wie in Deutschland wird das Thema "Wolf" in Schweden sehr emotional diskutiert. Konträr stehen sich zum Teil die Positionen von Vertretern aus Naturschutz, Nutztierhaltung, Jagd, Tierschutz und anderen Interessengruppen gegenüber. Wenn auch vieles an die Diskussionen in Deutschland erinnert, so gibt es auch Unterschiede. Die Rentierwirtschaft im Norden Schwedens ist eine Form der Tierhaltung, die mit den Verhältnissen in Deutschland nicht vergleichbar ist.

Schweden/Dalarna: Wolf nach Angriff auf Jagdhund erschossen

Ein Jäger hat am vergangenen Sonntag in der Nähe von Grängesberg (südliches Dalarna) einen Wolfsrüden erschossen nach dem dieser seine Schwedische Dachsbracke (schwed. Drever) angegriffen hatte. Der Hund befand sich im jagdlichen Einsatz auf Hase und Fuchs als er von zwei Wölfen angegriffen wurde. Offensichtlich hat der Hund den Angriff erstaunlich gut überstanden und befindet sich jetzt zu Hause bei seinem Eigentümer.

Schweden: Raubtiere werden für das Leben auf dem Land nur als geringes Problem bewertet

Raubtiere bereiten den Menschen in ländlichen Regionen nur verhältnismäßig wenig Sorgen. Dies zeigt eine Befragung des Schwedischen Meinungsforschungsinstitutes - Sifo, die Svenska Rovdjursföreningen (Schwedischer Raubtierverband) in Auftrag gegeben hat. Nur 6 Prozent der Landbevölkerung gaben an, dass Raubtiere ihren Alltag negativ beeinflussen.

Schweden/Värmland: Neuer Service - "Raubtieralarm"

Die Landesverwaltung der mittelschwedischen Provinz Värmland bietet seit kurzem einen neuen Service an. Mit dem Dienst "Rovdjursalert" (Raubtieralarm) können sich Tierhalter per E-Mail informieren lassen, wenn in der Gegend ein Raubtierangriff auf Nutztiere erfolgt ist. Bei der Anmeldung muss man neben der E-Mailadresse nur noch die Kommune angeben, in der die Tiere gehalten werden. Erfolgt in dem Gebiet ein Übergriff erhalten die Nutzer einen "Raubtieralarm" per Mail. Damit soll eine schnelle Informationsübertragung an die Tierhalter in der betreffenden Region erfolgen.

Schweden: Scharfe Kritik am neuen Entwurf zur Raubtierpolitik

Laut einem Entwurf der schwedischen Regierung für die zukünftige Raubtierpolitik soll der Wolfsbestand im Land aus 170 – 270 Individuen bestehen.
Der Schwedische Naturschutzverband (SNF) meint dazu, dass damit eine Jagd zur Halbierung des gegenwärtigen Bestandes von ca. 400 Wölfen eröffnet wird.
Sowohl WWF wie auch SNF sind empört über den Entwurf der Regierung.
- Wir haben Jahrzehnte für das Anwachsen der Bestände unserer großen Raubtiere gearbeitet, und jetzt will die Regierung mit ein paar Federstrichen die Anzahl halbieren, sagt der Sprecher des SNF, Mikael Karlsson.

Benutzeranmeldung

Outdoortouren im Nordland

http://www.wolflandtours.de/