Schweden: Verurteilung wegen der brutalen Tötung eines Wolfs (Fansenvarg)

Ein 51-jähriger Mann wurde vom Landgericht Hudiksvall (Gävleborgs län) zu 1 Jahr und 9 Monaten Gefängnis wegen schwerem Jagdvergehens an einem Wolf verurteilt. Einen zweiten 42 Jahre alten Mitangeklagten hat man freigesprochen.
Die beiden Männer wurden beschuldigt, dass sie den Wolf mit Schneemobil sowie auf Skiern verfolgt und diesen mit dem Schneemobil überfahren und dann durch Schläge auf den Kopf getötet haben. Weil das im Februar 2011 am See Fansen in der Nähe der Ortschaft Ockelbo geschah, wurde seither darüber vom "Fansenvarg bzw. Fansentiken" (Fansen-Wolf, Fansen-Wölfin) in den Medien berichtet.
Das Gericht hat befunden, dass die Beteiligung des 51-jährigen an diesem brutalen Verbrechen bewiesen ist. "Wir heben hervor, dass der Wolf qualvoll getötet und ein Schneemobil dabei als Waffe eingesetzt wurde. Das hat das Strafmaß beeinflusst." Der Verurteilte muss darüberhinaus 24.000 Schwedische Kronen (ca. 2.800 Euro) Schadensersatz an den Staat zahlen.


Bildquelle: Polizeifoto

Quelle: Rovdjursaktuellt.se

Berichte zum Fall der Fansen-Wölfin auf AmarokTV.de gibt es hier:

Polizei hörte Telefone der verdächtigten Wolfsmörder ab

Wilderei - Brutalität - eine Mauer des Schweigens (2)

Wilderei - Brutalität - eine Mauer des Schweigens (1)

Benutzeranmeldung

Outdoortouren im Nordland

http://www.wolflandtours.de/